Sonntag, 8. September 2013

Kopenhagen!

Nun muss ich euch gleich schon von unserem gestrigen Ausflug erzählen! Wir sind über die Öresundbrücke nach Kopenhagen gefahren und es war irre!
Die Fahrt selbst ist ganz kurz- 30 Minuten mit dem Zug - etwa so wie von Potsdam nach Berlin. Da die Fahrt so kurz ist und die Stadt selbst meist unter den Top 10 der teuersten Städte der Welt gelistet wird, sind wir morgens hin und abends auch wieder zurück gefahren ;)

Wir kamen an und waren erst einmal überwältigt, und zwar vor allem von der Größe. Wir haben uns nun schon sehr ans "kleine" Malmö gewöhnt und kamen auf einmal in einer solchen Metropole an: Hektischer Verkehr, tausende von Touristen (es war ja auch noch Samstag), an jeder Ecke riesige Baustellen, Horden von Fahrradfahrern, riesige Kreuzungen, Gebäude, Menschenmassen etc...

Wir gingen straks zur Touristeninformation und beschlossen, einen 3-stündigen Stadtrundgang zu machen, der auf der Karte verzeichnet war und uns an vielen schönen Stellen der Stadt vorbei bringen sollte. Unsere einzige Schwierigkeit: ich war mit einer Gruppe von 20 Leuten unterwegs... So haben wir die Tour letzendlich in ca. 6 Stunden hingelegt und hatten hin und wieder ein wenig Probleme mit Entscheidungen und "individuellen" Wünschen. Nach 1/4 der Strecke hat sich eine Teilgruppe eigenständig auf den Weg gemacht, weil sie lieber in der Innenstadt etwas bummeln wollte. Jedoch muss man wirklich sagen, dass es größtenteils mit der Gruppe viel besser funktioniert hat, als die meisten von uns anfangs gedacht haben. Wir haben die Stadt genossen, viele Fotos gemacht und eine schöne Zeit zusammen gehabt.

Und diese Stadt ist wirklich großartig!!! Ich war total hin und weg von der tollen Mischung aus klassischem und gut erhaltenem "alten" und neuem modernen, hippen. Historische Gebäude liegen neben Parks mit modernen Kunstwerken, kleine Kirchen neben kleinen Lädchen, rustikalen Cafés und Stoffwerkstätten. Alle sind aktiv, man muss aufpassen, nicht von Fahrradfahrern überrollt zu werden, im Kanal gab es einen Wassersurf-Wettbewerb, die Parks waren (nicht zu) voll von Menschen, die Yoga machen, joggen, Bauernschach spielen, Akrobatik machen. Genauso wie in Malmö sah man auch wieder auffällig viele Kinder und Familien, in Cafés, im Park und bei den Aktivitäten. 
Leider kann (von alles meine Handy-)Kamera ein solche Atmosphäre und Schönheit der Stadt kaum einfangen, aber ich habe es trotzdem ein wenig versucht. (Tipp: wenn man auf das erste Foto klickt, öffnet sich ein Slide-/Diashow mit allen aus dem Eintrag).

Als uns dann abends die Beine und die Bäuche schon ganz weh taten, sind die meisten von uns wieder zurück gefahren und ich bin noch mit zwei Freunden dort geblieben um ein Happen zu essen und durch die erleuchteten Straßen zu laufen. Dabei kamen wir übrigens bei dem sagenumwobenen Tiger-Laden vorbei, der sich über 3 (!) Etagen erstreckt, ein Paradies ;)

Diese Woche hat übrigens auch die Uni angefangen, aber davon erzähle ich dann in meinem nächsten Eintrag!








































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